|
|||||||||||||
|
|
Trickfilm: Wort in Bild Nie hat es so viele Fotografien und Filme gegeben wie heute. Das digitale Zeitalter ist ein Zeitalter der Inflation stehender und laufender Bilder. Die Welt um uns herum scheinen manche Menschen nur noch durch das Display ihrer Videokameras oder digitalen Fotokameras zu kennen. Und? Verbessern sich dadurch Verständnis und Erkenntnisse von der abgebildeten Welt? Unüberschaubar viele Informationen schwellen und blähen die das Wesen der Information auf zur nutzlosen und später implodierenden Desinformation. Wird irgendetwas schöner, wertvoller durch das omnipräsente digitale Abgebilde? – Ja, es ist das Zeitalter, um zu erkennen, wie schön die Reduktionsfähigkeit des menschlichen Gehirns ist. Sinn wird nicht durch sinnloses Ablichten geschaffen, sondern durch die Abstraktion dessen, was abgebildet wird. Der Wert des allgemeinen Geknipses und Gefilmes besteht darin, dessen Unwert zu erkennen. Wer Sinn möchte, wer etwas auf den Punkt bringen möchte, der lacht über die Macht der digitalen Bilder, die nur das stumme Reich der Emotionen bedient. Erkenntnis, Verständnis, Kognition leben durch Abstraktion das heißt, sie leben durch Zeichnungen und deren Animation im Trickfilm. Die DENKTUR produziert Ihren Sinn. In Wort und daraus folgend – In BILD. |
||||||||||||
![]() |
Wort in Bild, Bild als Wort Text: Der Kern versteckt sich hinter der Hülle Texte sind immer ein wenig schwierig. Und schwierige Texte sind noch viel schwieriger. Denn Worte bestehen aus einer Oberfläche und einem Kern. Die Oberfläche schillert und klingt, aber sie ist leer ohne den Kern, der die Bedeutung und den Kontext in sich trägt. Beide, Oberfläche und Kern oder Form und Inhalt oder Signifikant und Signifikat, sind mühevoll von einem Gehirn erschaffen und wiederum bedarf es erst das Gehirn eines Lesers, um die beiden, an sich getrennten Teile zu einer Einheit zu verschmelzen, damit das Gefühl von Verbundenheit mit dem Text – auch Verständnis genannt - entsteht. Trickfilm: Der Kern ist die Hülle Anders als der Text funktioniert der Trickfilm. Er minimiert die Verschmelzungsarbeit des Lesens, die Verschmelzung von Kern und hüllender Oberfläche. Denn der Kern ist des Trickfilms Oberfläche und die Oberfläche ist des Trickfilms Kern. Natürlich gibt es auch im Trickfilm die oberflächige Form und die tiefere Bedeutung, auch dort zeigt sich Hülle und Kern. Aber der Unterschied ist entscheidend: Im Trickfilm wird der Kern in der Oberfläche sichtbar, der bedeutende Kern und seine schillernde Hülle sind identisch, sie sind kernverschmolzen. Das heißt, die Verschmelzung der beiden, ist die Aufgabe des Trickfilms per se. Der Trick mit dem Trickfilm. Das macht den Trickfilm als Darstellungsform so verlockend und zu einem hervorragenden Ausdrucksmittel, das sich in allen Bereichen einsetzen läßt. Als Marketinginstrument ebenso wie zur Darstellung von abstrakten Begriffen und Forschungsergebnissen. Obwohl das Bild keine sprachliche Präzision bietet, präzisiert es semantisch eindeutiger als das präziseste Wort. Mit diesem Phänomen des Trickfilms läßt es sich gut tricksen: Anfang : Denn was nützt ein philosophischer Essay, reich an Metaphern, reich an Sinn, wenn er aber nur zwei Leser findet? Dagegen : Wer lacht nicht über einen unterhaltsamen Trickfilm? Folglich : Warum nicht einen unterhaltsamen Trickfilm aus einem philosophischen Essay entwickeln? Warum nicht philosophische Tiefe in die Leichtigkeit der Flügelwesen des Trickfilms verwandeln? – Wort in Bild, Bild als Wort. – Deswegen wählt die DENKTUR als Ausdrucksmittel beide Seiten: Wort als Bild – Bild als Wort. |
||||||||||||
![]() |
|||||||||||||
| © DENKTUR.EU | Dr. phil. Stefan Lindl | Harry Flosser | Alle Rechte vorbehalten | Vervielfältigung nur mit Genehmigung der Herausgeber | |||||||||||||